J.L Carr – Ein Monat auf dem Land

J.L Carr – Ein Monat auf dem Land

 
Seitenanzahl: 144 Seiten

Genre: Klassiker
Verlag: DuMont
Reihe: —
Leseprobe: —
Einband: Hardcover
Veröffentlicht: Juli 2016

ISBN: 978-3-8321-9835-0 (HC), 978-3-8321-8926-6 (eBook)
Preis: 18€ (HC), 13,99€ (eBook)
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/ Verlag

Informationen über den Autor:
J. L. Carr wurde 1912 in der Grafschaft Yorkshire geboren und starb 1994 an
Leukämie. Nachdem er jahrelang als Lehrer gearbeitet hatte, gründete er 1966
einen eigenen Verlag und verfasste acht Romane. ›Ein Monat auf dem Land‹ ist
Carrs bekanntestes Werk und war 1980 für den Booker-Preis nominiert. Bei DuMont
erscheint es nun erstmals auf Deutsch.
 

Klappentext vom Buch: 
»Eine meisterhafte
Geschichte von verlorener Liebe«
 
Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof
ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist
der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche
freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter
chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Tom Birkin hat im Ersten
Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran wurde er von seiner Frau
verlassen. Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und
tatsächlich: Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen,
vielleicht sogar der Liebe …

J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der
Rettung, die in uns wie den anderen liegt. Dieser moderne Klassiker der
englischen Literatur ist in seiner sprachlichen Leichtigkeit und Eleganz eine
echte Wiederentdeckung. 

Inhaltsangabe:
Der erste Weltkrieg hatte viele traumatisiert, so auch Tom. Er kehrt zurück und
an seinem Trauma zerbricht seine Ehe. Die psychische Belastung ist einfach zu
hoch um diese noch zu retten. Doch Tom möchte einen Neuanfang wagen, in
Restaurationen. Es ist eine Arbeit wo Tom sich zurückziehen kann von seinen
Mitmenschen und er mit seinen Gedanken ungestört ist. Da Tom nicht zu viel Geld
ausgeben möchte schläft er auf seiner Arbeitsstelle, die im Moment die Glockenkammer
der Kirche ist. Tom findet jemand mit dem er reden kann. Charles Moon, dieser
kommt auch mit körperlichen und seelischen Schmerzen wieder. Granatsplitter
sind noch in seinem Körper. Carles erfühlt einen archäologischen Auftrag in der
Gemeinde. Beide genießen die Gespräche mit dem anderen. 

Meine Meinung zum
Cover:

Das Cover ist schlicht und einfach. Mir gefällt es gut mit dem Vogel aus einem
Blatt. Ich habe aber auf der LITBlog Con andere Vorschläge von diesem Cover
gesehen, da wäre eins bei gewesen was mir besser gefallen hätte. 

Meine Meinung zum Buch:
Dieses Buch aus dem DuMont Verlag hätte ich wohl nie gelesen, wenn man es mir
nicht vorgestellt hätte auf der LitBlog Convention in Köln. Doch mir hat es
sehr gefallen in eine ganz andere Zeit einzutauchen, den das tut man hier
wirklich. Man wird richtig in die Vergangenheit gezogen. Der Autor hatte dies
sicher damals als er es geschrieben hat nicht so stark beabsichtigt, doch es
zeigt das dieses Buch auch Jahre später noch seine Wirkung erzielt. Mir hat die
Schreibweise sehr gefallen, auch wenn Sie für diese Zeit jetzt vielleicht etwas
alt wirken könnte. Mir hat sie gefallen und es hat Spaß gemacht das Buch zu
Lesen. Die Charaktere sind wirklich super und auch die Handlung ist in einem
Fluss erzählt worden, so kann man diese Gesichter schön an einem Abend gemütlich
durchlesen.

Fazit zum Buch:
Ein schönes Buch für Lauwarme Sommertage mit einem Glas Wein auf der Terrasse
oder dem Balkon. Das Buch hat es wirklich verdient übersetzt worden zu sein. Es
bekommt 4 Füchse, der Abzug ist nur wegen dem Cover.

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