Laurent Bach – Mord auf Französisch

ISBN: 
3867873798
Seitenanzahl:
248
Veröffentlicht
Juli 2012
Preis: 
14,95 (gebundene Ausgabe)
Verlag: BrunoGmünder
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Über
die Autorin
Laurent
Bach, Jahrgang 1970, lebt in Westfalen. Nachdem er einige Jahre im
Immobilien- und Baubereich tätig war, begann er erst spät mit dem
Schreiben. Die Eindrücke, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach
Südfrankreich sammelte, fließen als Inspiration in all seine
Geschichten ein.
Klappentext
Sommer
in Südfrankreich: Während sich das beschauliche Städtchen Anduze
von seiner schönsten Seite präsentiert, muss Privatdetektiv Claude
Bocquillon einen Fall lösen, der es in sich hat. Pascal Melot, mit
dem ihn mehr als nur eine Freundschaft verband, ist auf grausame
Weise ums Leben gekommen. Die Polizei will den Fall als Selbstmord zu
den Akten legen, doch Claude gibt sich damit nicht zufrieden …
Inhaltsangabe
Claude Bocquillon ist
Privatdetektiv.
Da dieser Beruf ihm aber
nicht sein Leben finanzieren kann, geht er nebenbei noch als Kellner
arbeiten. Er ist sehr gutaussehend, aber die Frauen haben bei ihm
einfach keine Chance. Wieso?
Nun Claude ist Homosexuell. Dies aber
ist ein gut gehütetes Geheimnis, nur wenige wissen beschied.
Ein kleiner Junge kommt
eines Tages zu Claude und bittet diesen seinen Hund wiederzufinden,
Diesen Auftrag nimmt er in der Hoffnung an, dass der Junge später
als Erwachsener wieder zu ihm kommt. So begibt sich Claude zur
Bahnstation St. Jean du Gard, wo der Hund verloren gegangen ist. Er
kann beim Lokführer vorne mitfahren um eine bessere Übersicht zu
haben.
Claude findet den Hund
aber nicht – Nein nach einer Biegung findet er eine leblose Person
auf den Schienen liegen. Leider ist der Bremswege der Bahn so lang,
das sie die Person überfahren.
Bei der Person handelt es
sich um einen alten Freund von Claude. Pascal Melot.
Es sieht alles nach
Selbstmord aus, aber Claude ist misstrauisch.
Pascal lag zu ruhig auf
den Schienen für Claudes Geschmack. Er hatte auch keinen Grund
gehabt sich umzubringen. Immerhin hatte er sich vor kurzem erst
verlobt. Claude fängt an zu
ermitteln und findet in der Nähe einen Picknickplatz mit Wein und
Essensresten. Dort findet er auch den Hund des Jungens wieder.
Zwar wird in der Wohnung
ein Abschiedsbrief gefunden, Pascal hätte sich umgebracht weil er
Bisexuell ist, aber trotzdem glaubt Claude es noch immer nicht, genau
sowenig wie seine Mutter die Claude danach besucht.
Madame Melot beauftragt
Claude mit dem Fall von Pascal, er soll den Mörder finden.
Frederic
Lambert, der Inspektor im Ort, gefällt es gar nicht das Claude in
dem Fall ermittelt. Die beiden kennen sich noch aus der Polizeischule
die Claude wegen seiner Sexualität abgebrochen hatte.
Während seinen
Ermittlungen lernt Claude den Bankier Julien kennen, einen ehemaligen
geliebten von Pascal. Bei den beiden Funkt es sofort.
Die
Ermittlungen führen zu immer neuen Erkenntnissen und Widersprüchen.
Meinung
Ich
muss sagen, dass Buch hat mich weitaus mehr überrascht, als ich
dachte.
Erstmal
ist es sehr mutig als Privatdetektiv in einer Kleinstadt dann auch
noch schwul zu sein, auch wenn es nicht jeder weiß. Es ist sehr
schwer in einer kleinen Stadt etwas geheim zu halten, vor allem bei
neugierigen Nachbarn oder Klatschtanten die es in jedem kleinen Ort
gibt.
Das
Buch ist sehr flüssig geschrieben.
Die
Geschichte kann man so runter lesen und wunderbar darin eintauchen,
mitfiebern und sich in das versetzten was Claude gerade denkt. Man
denkt immer man hat das Rätsel gelöst, man weiß wer der Mörderer
ist, aber nein dann kommt wieder eine Wendung und man steht wieder
vollkommen am Anfang. Die Autorin versteht es ihre Leser an der Nase
herumzuführen, aber gerade das macht es interessant dieses Buch zu
lesen.
Beschreibungen
zu Personen, Orten und Handlungen sind wunderbar gemacht und auch die
Übergänge von einer Szene in die nächsten sind flüssig gehalten.
Man
kann sich die Umgebung, in der sich Claude befindet wunderbar
bildlich vorstellen.
Wunderbares
Buch, dasa ich nur empfehlen kann, wenn man Krimis mag.

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