[Traurig]Gedanken die ich teilen muss Manchmal muss ich es mir von der Seele schreiben...

Ich weiß nicht wieso ich das hier schreiben oder ob ich es vielleicht auch wieder als Entwurf verwerfe. Nun solltet ihr es lesen so habe ich es natürlich nicht verworfen.

Seit diesem Monat ist mein Mann auf der Arbeit im Schicht Dienst. Es ist nicht mehr Lange und der Todestag von meiner Mutter steht vor der Türe. Jetzt seit dem Geburtstag von meinem kleinen, Ende August, zieht mich diese Situation immer mehr runter. Ihr als Blog Leser oder auch alle die mir auf Instagram folgen bekommen das nicht so mit. Ich plane meine Rezensionen, lese ganz normal und versuche nichts von meiner traurigen Phase in diesen Teil von meinem Leben zu lassen.

Das klappt aber einfach nicht immer. Viele wissen auch das Anna, die Bloggerin von TheAnnaDiaries, eine kleine Tochter verloren hat. Im selben Jahr wie ich meine Mutter. Nun dieses kleine Mädchen wäre heute 10 geworden. Das hat mich wieder total aus der Bahn gerissen.

Doch nochmal zu meinem Mann. Seit er im Schichtdienst ist, Früh und Spät, ist es für mich die letzte Zeit noch schwerer geworden. Ich habe Tage da will ich die Augen einfach nicht mehr aufmachen, möchte nicht aus dem Bett aufstehen und kann einfach nicht mehr. Ich glaube hätte ich meinem Sohn nicht musste mein Mann mich abends zum Essen zwingen. Ich tue an solchen Tagen alles nur für meinen Sohn. Bringe ihn in den Kindergarten, mache ihm sein Essen und esse Abends nur weil er sich sonst Sorgen macht.

Doch was ist wenn der kleine im Kindergarten ist?
Genau das sind die schweren Zeiten. Dazu kommt das mich jetzt auch mein bester Freund im Stich gelassen hat, der mit mir zusammen aufgewachsen ist und meine Mutter genauso geliebt hat wie ich. Wenn mein Mann dann auch Frühdienst hat ist es einfacher. Ich lege mich hin und schlafe meistens ein und dann kommt mein Mann wieder. Doch jetzt wo mein Mann Spätdienst hat ist es schwerer. Abends kann ich nicht einfach aufs Sofa und schlafen. Ich bin viel zu geladen vom Tag selbst. Da kommen mir diese Bösen gedanken.

Bin ich eine gute Tochter gewesen?
Wäre meine Mutter über das was ich tue Stolz?
Wieso musste meine Mutter so früh gehen?
Ich finde es unfair das meine Mutter ihren Enkel nicht aufwachsen sehen kann, ein Enkel über den sie sich gefreut hat als gäbe es kein Morgen mehr. Ausgerechnet dann wird sie krank. Wieso? Hatten wir es nicht verdient nach harten Jahren in der Kindheit auch mal Glücklich zu sein?

Während ich das schreibe laufen mir die Tränen im Fluss über die Wange, ich sehe kaum noch etwas. Doch ich muss es mir von der Seele schreiben. Ich kann einfach nicht mehr anders. Meine Angst das mich meine negative Gedanken irgendwann nicht mehr aufstehen lassen ist auch immer größer. Deswegen gehe ich auch nächste Woche Dienstag zum Arzt. Viele sagen mir ich sollte das endlich tun, also hab ich ein Termin gemacht.

Heute gab es ein tolles Paket von einer Lieben Autorin was mir ein lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Vielen Dank nochmal. Solche Sachen bestärken mich an solchen tagen wie heute weiterzumachen. Egal ob es jetzt Post von Autorin/Verlag oder gekaufte Bücher sind. Ein lachen von meinem kleinen Schatz oder einfach eine lange Umarmung von meinem Mann.
Auf meine beiden Männer kann ich mich verlassen. Wenn ich schon von anderen Menschen verlassen werde, der sich mein besten Freund schimpfen.

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